Ghasel 149: Mein Herz nimmt keinen Weg als die Liebe zu den Mondgesichtigen
دلم جز مهر مهرویان، طریقی بر نمیگیرد
ز هر در میدهم پندش، ولیکن در نمیگیرد
خدا را ای نصیحتگو، حدیث ساغر و می گو
که نقشی در خیال ما، از این خوشتر نمیگیرد
بیا ای ساقی گلرخ، بیاور بادهٔ رنگین
که فکری در درون ما، از این بهتر نمیگیرد
صراحی میکشم پنهان و مردم دفتر انگارند
عجب! گر آتش این زرق در دفتر نمیگیرد
من این دلق مرقع را، بخواهم سوختن روزی
که پیر می فروشانش، به جامی بر نمیگیرد
از آن رو هست یاران را، صفاها با می لعلش
که غیر از راستی نقشی، در آن جوهر نمیگیرد
سر و چشمی چنین دلکش، تو گویی چشم از او بردوز؟
برو کاین وعظ بیمعنی، مرا در سر نمیگیرد
نصیحتگوی رندان را، که با حکم قضا جنگ است
دلش بس تنگ میبینم، مگر ساغر نمیگیرد
میان گریه میخندم، که چون شمع اندر این مجلس
زبان آتشینم هست، لیکن در نمیگیرد
چه خوش صید دلم کردی، بنازم چشم مستت را
که کس مرغان وحشی را، از این خوشتر نمیگیرد
سخن در احتیاج ما و استغنای معشوق است
چه سود افسونگری ای دل؟ که در دلبر نمیگیرد
من آن آیینه را روزی، به دست آرم سکندروار
اگر میگیرد این آتش زمانی، ور نمیگیرد
خدا را رحمی ای منعم، که درویش سر کویت
دری دیگر نمیداند، رهی دیگر نمیگیرد
بدین شعر تر شیرین، ز شاهنشه عجب دارم
که سر تا پای حافظ را، چرا در زر نمیگیرد
Mein Herz nimmt keinen Weg als die Liebe zu den Mondgesichtigen;
von allen Seiten ermahne ich es, doch es verfängt nicht.
Um Gottes willen, Ratgeber, rede von Pokal und Wein,
denn kein Bild verfängt in unserer Vorstellung schöner als dieses.
Komm, rosenwangiger Schenke, bring den farbigen Wein,
denn kein Gedanke fasst in uns besser Fuß als dieser.
Ich trage heimlich die Flasche, und die Leute halten sie für ein Buch;
ein Wunder, wenn das Feuer dieser Heuchelei das Buch nicht ergreift.
Diese Flickenkutte werde ich eines Tages verbrennen,
die der Alte der Weinhändler nicht für einen Becher nimmt.
Darum haben die Freunde solche Klarheit bei seinem Rubinwein,
weil in jenem Stoff kein Bild außer der Wahrheit haftet.
Ein so reizender Kopf und solche Augen, und du sagst: Wende den Blick ab?
Geh, diese sinnlose Predigt geht mir nicht in den Kopf.
Den Ratgeber der Rends, der mit dem Beschluss des Schicksals im Krieg liegt,
sehe ich sehr beklommen; wohl nimmt er keinen Becher.
Mitten im Weinen lache ich, denn wie die Kerze in dieser Runde
habe ich eine feurige Zunge, doch sie zündet nicht.
Wie schön hast du mein Herz erjagt; ich rühme dein trunkenes Auge,
denn niemand fängt wilde Vögel schöner als so.
Die Rede ist von unserer Bedürftigkeit und dem Genügen der Geliebten;
was nützt Zauberei, o Herz, wenn sie bei ihr nicht verfängt?
Jenen Spiegel bekomme ich eines Tages wie Alexander in die Hand,
ob dieses Feuer eine Weile zündet oder nicht zündet.
Um Gottes willen, ein Erbarmen, o Reicher, denn der Derwisch deiner Gasse
kennt keine andere Tür und nimmt keinen anderen Weg.
Bei so frischen, süßen Versen wundere ich mich über den König der Könige,
warum er Hafis nicht von Kopf bis Fuß in Gold fasst.
Deutung des Fals
Dein Herz nimmt nur einen einzigen Weg, und niemandes Rat wirkt darauf. Du bist der Verheimlichung und Verstellung müde und willst du selbst sein. Bitten und Kunstgriffe wirken auf den geliebten Menschen nicht, weil er dich nicht braucht. Trotzdem lässt du vom Suchen nicht ab und kennst keine andere Tür als diese. Dein Talent verdient Anerkennung.