Hafis über: Rat und Weisung

54 Ghaselen

  1. Ghasel 1: O Schenke, lass den Becher kreisen und reiche ihn dar,
  2. Ghasel 15: O heilige Schöne, wer löst das Band deines Schleiers?
  3. Ghasel 22: Hörst du das Wort der Herzensmenschen, so sag nicht, es sei falsch;
  4. Ghasel 32: Als Gott die Form deiner herzöffnenden Braue schuf,
  5. Ghasel 74: Der Ertrag der Werkstatt von Sein und Raum ist nicht so viel;
  6. Ghasel 75: Der Schlaf deines verführerischen Narzissenauges ist nicht ohne Grund;
  7. Ghasel 77: Eine Nachtigall hielt ein schönfarbiges Rosenblatt im Schnabel,
  8. Ghasel 87: Deine Schönheit hat im Bund mit dem Liebreiz die Welt erobert;
  9. Ghasel 96: Für unseren Schmerz gibt es kein Heilmittel. Zu Hilfe!
  10. Ghasel 100: Gestern sprach der alte Weinhändler, gesegnet sei sein Andenken:
  11. Ghasel 101: Was sind Wein und Genuss im Verborgenen? Ein Tun ohne Fundament.
  12. Ghasel 117: Zur Zeit deines Gesichts braucht unser Herz die Wiese nicht,
  13. Ghasel 129: Wenn der Wein den Kummer des Herzens nicht aus unserem Sinn trägt,
  14. Ghasel 135: Wie der Wind werde ich zum Ende der Gasse der Freundin aufbrechen;
  15. Ghasel 143: Jahrelang verlangte das Herz von uns den Becher Dschamschids
  16. Ghasel 144: Auf das Geheimnis von Dschamschids Becher kannst du dann blicken,
  17. Ghasel 149: Mein Herz nimmt keinen Weg als die Liebe zu den Mondgesichtigen;
  18. Ghasel 159: Nicht alle Münze des Sufi ist rein und unvermischt;
  19. Ghasel 161: Wie soll ein Gemüt, das traurig ist, frische Verse hervorbringen?
  20. Ghasel 168: Die Seele schmolz, damit die Sache des Herzens vollendet würde, und es geschah nicht;
  21. Ghasel 200: Weißt du, was Harfe und Laute vortragen?
  22. Ghasel 205: Solange es Namen und Spur von Schenke und Wein gibt,
  23. Ghasel 208: Wenn die Verwundeten das Verlangen haben und nicht die Kraft,
  24. Ghasel 209: Der Tod dieses Verwundeten durch dein Schwert war nicht bestimmt;
  25. Ghasel 210: Gestern Nacht ging in unserem Kreis die Erzählung um deine Locken;
  26. Ghasel 222: Wer vom Ende deiner Gasse aus Überdruss fortgeht,
  27. Ghasel 228: Wenn ich eine Frucht aus deinem Garten pflücke, was ist dabei?
  28. Ghasel 243: Wer deinen süßen Duft vom Ostwind vernahm,
  29. Ghasel 270: Ich habe einen solchen Liebesschmerz ertragen: Frag nicht.
  30. Ghasel 274: Nimm zur Zeit der Tulpe den Becher und sei ohne Heuchelei;
  31. Ghasel 283: In der Frühe kam mir von der Stimme des Verborgenen frohe Kunde ans Ohr:
  32. Ghasel 286: Gestern Nacht sagte mir im Verborgenen ein scharfsinniger Kenner,
  33. Ghasel 298: Ein sicherer Ort, unvermischter Wein und ein gütiger Freund:
  34. Ghasel 313: Komm zurück, Schenke, denn ich bin begierig zu dienen,
  35. Ghasel 318: Du siehst mich, und jeden Augenblick mehrst du meinen Schmerz;
  36. Ghasel 334: Wenn meine Hand wieder an deine beiden Locken gelangt,
  37. Ghasel 335: Wenn mich mein Weg wieder in die Schenke der Magier führt,
  38. Ghasel 340: Ich, der ich vom Feuer des Herzens gäre wie der Weinkrug,
  39. Ghasel 343: Mehr als vierzig Jahre sind vergangen, in denen ich mich rühme,
  40. Ghasel 356: Wenn es in meiner Macht steht, mit dem Herzensfreund zu sitzen,
  41. Ghasel 358: Für den Kummer der Zeit, dessen Ufer ich nicht sehe,
  42. Ghasel 364: Wir sorglosen Trunkenen, die das Herz verloren haben,
  43. Ghasel 383: Sooft ich den Ärzten meinen Kummer klagte,
  44. Ghasel 387: Der König derer mit dem Buchsbaumwuchs, der Herrscher der Süßmündigen,
  45. Ghasel 390: Die Krone des Sultans Rose ist am Rand der Wiese erschienen;
  46. Ghasel 397: Tritt zur Tür herein und erleuchte unser Nachtgemach;
  47. Ghasel 398: O Licht meiner Augen, es gibt ein Wort: Höre.
  48. Ghasel 419: Die Vereinigung mit ihm ist besser als ewiges Leben;
  49. Ghasel 423: Gestern Nacht ging ich schlaftrunken zur Tür der Schenke,
  50. Ghasel 456: Es ist Frühling: Bemühe dich, frohen Herzens zu sein,
  51. Ghasel 482: O Herz, du gehst nicht durch die Gasse der Liebe;
  52. Ghasel 485: Schenke, da sind der Schatten der Wolke, der Frühling und das Ufer des Bachs;
  53. Ghasel 487: O du Ahnungsloser, bemühe dich, ein Wissender zu werden;
  54. Ghasel 489: O du, in dessen Gesicht die Lichter des Königtums sichtbar sind