Hafis über: Neuanfang

109 Ghaselen

  1. Ghasel 5: Mein Herz entgleitet meiner Hand; ihr Herzenskundigen, um Gottes willen!
  2. Ghasel 9: Der Garten hat wieder den Glanz der Jugendzeit;
  3. Ghasel 15: O heilige Schöne, wer löst das Band deines Schleiers?
  4. Ghasel 18: Schenke, gesegnet sei dir das Kommen des Festes,
  5. Ghasel 19: O Morgenwind, wo ist die Ruhestatt der Freundin?
  6. Ghasel 20: Das Fasten ist vorbei, das Fest ist gekommen, und die Herzen erhoben sich;
  7. Ghasel 21: Herz und Glaube waren dahin, und die Herzensdiebin erhob sich zum Tadel;
  8. Ghasel 34: Die Halle, aus der mein Auge schaut, ist dein Nest;
  9. Ghasel 37: Komm, denn der Palast der Hoffnung steht auf sehr schwachem Grund;
  10. Ghasel 43: Der Gartenhof schenkt Freude, und die Gesellschaft der Freunde ist schön;
  11. Ghasel 46: Die Rose an der Brust, Wein in der Hand und die Geliebte nach Wunsch:
  12. Ghasel 53: Ich bin der, dem der Winkel der Schenke das Derwischkloster ist;
  13. Ghasel 60: Jener berühmte Bote, der aus dem Land des Freundes kam,
  14. Ghasel 65: Was ist schöner als Genuss, Gesellschaft, Garten und Frühling?
  15. Ghasel 68: Mein Mond ging diese Woche fort, und meinen Augen ist es ein Jahr;
  16. Ghasel 81: In der Frühe sprach der Vogel der Wiese zur neu erblühten Rose:
  17. Ghasel 90: O Wiedehopf des Morgenwinds, nach Saba sende ich dich;
  18. Ghasel 98: Wenn in deinem Bekenntnis das Blut des Liebenden erlaubt ist,
  19. Ghasel 110: Im Alter fiel mir die Liebe zu einem jungen Menschen in den Kopf,
  20. Ghasel 112: Der deiner Wange die Farbe von Rose und Heckenrose gab,
  21. Ghasel 115: Pflanze den Baum der Freundschaft, denn er trägt den Herzenswunsch als Frucht;
  22. Ghasel 119: Das Herz, das das Verborgene zeigt und Dschamschids Becher besitzt,
  23. Ghasel 120: Ich habe ein Götzenbild, das um die Rose ein Schattendach aus Hyazinthen hält;
  24. Ghasel 125: Eine Schöne ist nicht, wer Haar und schmale Taille hat;
  25. Ghasel 130: In der Frühe erzählte die Nachtigall dem Morgenwind,
  26. Ghasel 131: Komm, denn der Türke des Himmels hat den Tisch des Fastens geplündert;
  27. Ghasel 132: Mit dem klaren Wasser des Weins vollzog ein Erkennender die Waschung,
  28. Ghasel 135: Wie der Wind werde ich zum Ende der Gasse der Freundin aufbrechen;
  29. Ghasel 139: Ich legte das Gesicht auf ihren Weg, und sie kam nicht an mir vorbei;
  30. Ghasel 140: Die Herzensdiebin ging und gab denen, die ihr Herz verloren, keine Nachricht;
  31. Ghasel 142: Freunde, die Tochter der Rebe hat ihrer Verhüllung abgeschworen;
  32. Ghasel 144: Auf das Geheimnis von Dschamschids Becher kannst du dann blicken,
  33. Ghasel 145: Ich weiß nicht, was für ein Rausch es ist, der sich uns zuwandte,
  34. Ghasel 147: Der Bote Morgenwind brachte mir gestern Nacht die Kunde,
  35. Ghasel 153: In der Frühe, als der König des Ostens sein Banner auf die Berge pflanzte,
  36. Ghasel 163: Die Rose ohne das Gesicht der Freundin ist nicht schön;
  37. Ghasel 164: Der Atem des Morgenwinds wird Moschus streuen;
  38. Ghasel 166: Der Tag der Trennung und die Nacht der Ferne vom Freund sind zu Ende;
  39. Ghasel 169: Freundschaft sehen wir bei niemandem; was ist aus den Freunden geworden?
  40. Ghasel 171: Gestern Nacht kam vom Hof des Asaf ein Bote mit froher Kunde:
  41. Ghasel 174: Frohe Botschaft, o Herz: Der Morgenwind ist zurückgekehrt;
  42. Ghasel 175: Der Morgenwind kam, den alten Weinhändler zu beglückwünschen:
  43. Ghasel 176: In der Frühe kam das wache Glück an mein Lager
  44. Ghasel 179: Die frohe Botschaft kam, dass die Tage des Kummers nicht bleiben werden;
  45. Ghasel 183: Gestern zur Zeit der Frühe erlöste man mich vom Kummer,
  46. Ghasel 186: Wenn der Weinhändler den Rends ihr Anliegen erfüllt,
  47. Ghasel 212: Gestern in der Frühe waren mir ein, zwei Becher zugefallen,
  48. Ghasel 213: Das Juwel in der Schatzkammer der Geheimnisse ist dasselbe wie einst;
  49. Ghasel 218: Wer in der Urzeit der Gabe des Glücks für würdig befunden wurde,
  50. Ghasel 222: Wer vom Ende deiner Gasse aus Überdruss fortgeht,
  51. Ghasel 225: Schenke, die Rede geht von Zypresse, Rose und Tulpe,
  52. Ghasel 227: Mag dieses Wort dem Prediger der Stadt auch nicht leichtfallen:
  53. Ghasel 234: Wenn die Sonne des Weins aus dem Osten des Bechers aufgeht,
  54. Ghasel 235: O glückliche Zeit, in der der Freund zurückkehrt,
  55. Ghasel 237: Der Atem ging aus, und mein Wunsch von dir erfüllt sich nicht;
  56. Ghasel 238: Mit der Mondsichel zog die Welt Farbe auf die Braue des Festes;
  57. Ghasel 239: Die frohe Kunde kam, dass der Frühling da ist und das Grün gesprossen;
  58. Ghasel 240: Die Märzwolke stieg auf, der Neujahrswind wehte;
  59. Ghasel 242: Komm, denn das Banner des siegreichen Königs ist eingetroffen;
  60. Ghasel 246: Es ist Fest, das Ende der Rosen, und die Freunde warten;
  61. Ghasel 249: Ostwind, bring einen Duft vom Staub am Weg des Freundes;
  62. Ghasel 253: O du, durch dessen Gesichtsglanz das Tulpenbeet des Lebens froh ist,
  63. Ghasel 255: Der verlorene Josef kehrt nach Kanaan zurück, gräme dich nicht.
  64. Ghasel 274: Nimm zur Zeit der Tulpe den Becher und sei ohne Heuchelei;
  65. Ghasel 275: Sufi, pflück eine Rose und gib die Flickenkutte dem Dorn;
  66. Ghasel 283: In der Frühe kam mir von der Stimme des Verborgenen frohe Kunde ans Ohr:
  67. Ghasel 284: Gestern Nacht sprach eine Stimme aus dem Winkel der Schenke:
  68. Ghasel 285: Zur Zeit des Königs, der Fehler vergibt und Vergehen zudeckt,
  69. Ghasel 302: Sei ein Bote guter Nachricht, o Hauch des Nordens,
  70. Ghasel 308: O du, dessen Gesicht wie das Paradies und dessen Rubin die Quelle Salsabil ist,
  71. Ghasel 312: Frohe Kunde, denn die Sicherheit hat sich in Dhu Salam niedergelassen;
  72. Ghasel 320: Gestern Nacht versperrte ich mit einer Tränenflut dem Schlaf den Weg;
  73. Ghasel 321: Bin ich auch alt, müden Herzens und kraftlos geworden,
  74. Ghasel 322: Ich zeichnete das Bild deiner Gestalt in der Werkstatt meines Auges;
  75. Ghasel 328: Wer bin ich, dass ich durch jenen duftenden Sinn gehen sollte?
  76. Ghasel 336: Wo ist die frohe Kunde von der Vereinigung mit dir, damit ich mich vom Leben selbst erhebe?
  77. Ghasel 339: Wenn das Bild deines Gesichts durch den Rosengarten des Auges zieht,
  78. Ghasel 346: Ich bin nicht der Rend, der Schöne und Becher aufgibt;
  79. Ghasel 350: In der Frühe sagte ich, zur Reue entschlossen: «Ich will das Los befragen.»
  80. Ghasel 359: Glücklich der Tag, an dem ich diese verfallene Raststätte verlasse,
  81. Ghasel 362: Die Begegnung ist zustande gekommen, und Kuss und Umarmung auch;
  82. Ghasel 367: Ich habe einen Rechtsspruch des Meisters der Magier, und es ist ein altes Wort,
  83. Ghasel 388: Frühling und Rose sind Freudenwecker und Reuebrecher geworden;
  84. Ghasel 390: Die Krone des Sultans Rose ist am Rand der Wiese erschienen;
  85. Ghasel 394: O du, dessen mondgleiches Gesicht der junge Frühling der Schönheit ist,
  86. Ghasel 405: Beim Leben des Alten der Schenke und beim Recht seiner Gesellschaft:
  87. Ghasel 408: O du, dessen Schönheit die Sonne zum Spiegelhalter hat
  88. Ghasel 411: Deine moschusverströmende Stirnlocke lässt das Veilchen sich winden;
  89. Ghasel 414: Der Rosenstrauch der Freude blüht: Wo ist der rosenwangige Schenke?
  90. Ghasel 416: Willkommen der ambraduftende Hauch, der ersehnte Wohlgeruch,
  91. Ghasel 423: Gestern Nacht ging ich schlaftrunken zur Tür der Schenke,
  92. Ghasel 427: Die Kerze wurde zum Falter an der Lampe deines Gesichts;
  93. Ghasel 428: In der Morgenfrühe, noch schwer vom nächtlichen Trinken,
  94. Ghasel 429: Schenke, komm, denn der Kelch der Tulpe hat sich mit Wein gefüllt;
  95. Ghasel 430: Wenn du beim Ruf von Nachtigall und Turteltaube keinen Wein trinkst,
  96. Ghasel 444: Es ist eine Stadt voll anmutiger Leute, und auf jeder Seite eine Schönheit;
  97. Ghasel 451: Das Himmelsrad hat dir am Tag des Urteils gut beigestanden;
  98. Ghasel 452: Mensch und Fee leben nur von der Gnade des Daseins der Liebe;
  99. Ghasel 454: Aus der Gasse des Freundes kommt der Hauch des Neujahrswinds;
  100. Ghasel 456: Es ist Frühling: Bemühe dich, frohen Herzens zu sein,
  101. Ghasel 460: Seit Sulaima sich im Irak niederließ,
  102. Ghasel 465: Ich ging eines Morgens in den Garten, um eine Rose zu pflücken;
  103. Ghasel 471: Wer bringt mir von meinem Geliebten die Gunst eines Federstrichs?
  104. Ghasel 472: Ich preise Gott für die Gerechtigkeit des Sultans,
  105. Ghasel 485: Schenke, da sind der Schatten der Wolke, der Frühling und das Ufer des Bachs;
  106. Ghasel 489: O du, in dessen Gesicht die Lichter des Königtums sichtbar sind
  107. Ghasel 490: Im ganzen Kloster der Magier gibt es keinen so Verstörten wie mich:
  108. Ghasel 494: O Herz, wenn du aus jener Grube am Kinn herauskommst,
  109. Ghasel 495: »Verlange Wein und streue Rosen: Was suchst du von der Zeit?«