Hafis über: Glück und Wandel
64 Ghaselen
- Ghasel 9: Der Garten hat wieder den Glanz der Jugendzeit;
- Ghasel 10: Gestern Nacht kam unser Meister aus der Moschee zur Schenke;
- Ghasel 16: Die Krümmung, die deine kecke Braue in den Bogen legte,
- Ghasel 29: Was kümmert uns bei dem Gedanken an dich der Wein?
- Ghasel 37: Komm, denn der Palast der Hoffnung steht auf sehr schwachem Grund;
- Ghasel 43: Der Gartenhof schenkt Freude, und die Gesellschaft der Freunde ist schön;
- Ghasel 45: In dieser Zeit ist der Gefährte, der frei von Makel ist,
- Ghasel 53: Ich bin der, dem der Winkel der Schenke das Derwischkloster ist;
- Ghasel 64: Obwohl es unhöflich ist, vor dem Freund sein Können zu zeigen,
- Ghasel 78: Du sahst, dass der Freund nichts als Härte und Unrecht im Sinn hatte;
- Ghasel 88: Ich hörte ein gutes Wort, das der Alte von Kanaan sprach:
- Ghasel 101: Was sind Wein und Genuss im Verborgenen? Ein Tun ohne Fundament.
- Ghasel 108: O König, der Ball des Himmels sei in der Krümmung deines Schlägers;
- Ghasel 111: Als der Widerschein deines Gesichts in den Spiegel des Bechers fiel,
- Ghasel 112: Der deiner Wange die Farbe von Rose und Heckenrose gab,
- Ghasel 114: Der Glücksvogel vom Gipfel der Seligkeit fällt in unsere Schlinge,
- Ghasel 120: Ich habe ein Götzenbild, das um die Rose ein Schattendach aus Hyazinthen hält;
- Ghasel 121: Wer immer einen gesammelten Sinn und eine zarte Geliebte hat,
- Ghasel 125: Eine Schöne ist nicht, wer Haar und schmale Taille hat;
- Ghasel 126: Die Seele hat ohne die Schönheit der Geliebten kein Verlangen nach der Welt;
- Ghasel 128: Es gibt in der Stadt keine Schöne, die unser Herz davonträgt;
- Ghasel 136: Man kann die Hand nicht in den Ring jener doppelten Locke legen;
- Ghasel 140: Die Herzensdiebin ging und gab denen, die ihr Herz verloren, keine Nachricht;
- Ghasel 151: Die ganze Welt ist nicht einen Augenblick wert, den man im Kummer verbringt;
- Ghasel 165: Die Liebe zu den Schwarzäugigen geht mir nicht aus dem Kopf;
- Ghasel 170: Der zurückgezogene Asket ging gestern Nacht in die Schenke;
- Ghasel 173: Im Gebet kam mir die Krümmung deiner Braue in den Sinn;
- Ghasel 190: Deine moschusschwarze Feder trägt an dem Tag, da sie unser gedenkt,
- Ghasel 205: Solange es Namen und Spur von Schenke und Wein gibt,
- Ghasel 213: Das Juwel in der Schatzkammer der Geheimnisse ist dasselbe wie einst;
- Ghasel 215: In der Gasse der Schenke, o Herr, welch ein Treiben war in der Frühe,
- Ghasel 223: Nie wird dein Bild von der Tafel meines Herzens und meiner Seele weichen;
- Ghasel 225: Schenke, die Rede geht von Zypresse, Rose und Tulpe,
- Ghasel 241: Gefährten, gedenkt des Kameraden eurer Nächte;
- Ghasel 247: Ostwind, versage nicht den Gang zur Wohnstatt des Geliebten,
- Ghasel 257: Zeig dein Gesicht und sag mir: «Lös dein Herz vom Leben.»
- Ghasel 264: Steh auf und gieß das Wasser der Freude in die goldene Schale,
- Ghasel 268: Eine Rosenwangige aus dem Rosengarten der Welt genügt uns;
- Ghasel 269: O Herz, dein wohlmeinendes Glück genügt dir als Reisegefährte;
- Ghasel 278: Ich will einen bitteren Wein, dessen Kraft einen Mann zu Boden wirft,
- Ghasel 280: Als der Ostwind seine amberstreuende Locke zerzauste,
- Ghasel 290: Mein Herz ist davongelaufen, und ich armer Derwisch weiß nicht,
- Ghasel 291: Wir haben in dieser Stadt unser Glück erprobt;
- Ghasel 292: Ich schwöre bei Pracht, Rang und Herrlichkeit von Schah Schodscha,
- Ghasel 293: Am Morgen, wenn aus dem Gemach im Palast der Schöpfung
- Ghasel 320: Gestern Nacht versperrte ich mit einer Tränenflut dem Schlaf den Weg;
- Ghasel 329: In der Frühe legten die Zwillinge ihr Wehrgehänge vor mir nieder,
- Ghasel 362: Die Begegnung ist zustande gekommen, und Kuss und Umarmung auch;
- Ghasel 366: Wir sind nicht um Prunk und Rang an diese Tür gekommen;
- Ghasel 372: Lass uns an der Straße der Schenke vorübergehen,
- Ghasel 376: Freunde, zur Rosenzeit ist es das Beste, dass wir uns um Freude bemühen;
- Ghasel 378: Wir reden nichts Schlechtes und neigen nicht zum Unrecht;
- Ghasel 379: Mein Kopf ist heiter, und ich sage es mit lauter Stimme:
- Ghasel 392: Weißt du, was Glück ist? Das Gesicht des Freundes zu sehen;
- Ghasel 407: Ich sah das grüne Feld des Himmels und die Sichel des Neumonds;
- Ghasel 417: Meine Freude dauert an, dank der ersehnten Rubinlippe;
- Ghasel 418: Wenn es in der Gasse jenes Mondes Schwerter regnet,
- Ghasel 419: Die Vereinigung mit ihm ist besser als ewiges Leben;
- Ghasel 436: Hätte jener mit dem duftenden Flaum uns einen Brief geschrieben,
- Ghasel 451: Das Himmelsrad hat dir am Tag des Urteils gut beigestanden;
- Ghasel 463: Der Friede Gottes, solange die Nächte wiederkehren
- Ghasel 465: Ich ging eines Morgens in den Garten, um eine Rose zu pflücken;
- Ghasel 467: Von jenem Wein der Liebe, durch den jeder Unreife reif wird,
- Ghasel 470: Meine Brust ist randvoll mit Schmerz: Ach, eine Salbe!