Hafis über: Freude und Augenblick

80 Ghaselen

  1. Ghasel 3: Wenn jene Türkin aus Schiras mein Herz in ihre Hand nähme,
  2. Ghasel 7: Komm, Sufi, denn der Becher ist ein klarer Spiegel;
  3. Ghasel 25: Die rote Rose ist erblüht, und die Nachtigall ist trunken;
  4. Ghasel 26: Das Haar zerzaust, erhitzt, mit lachender Lippe und trunken,
  5. Ghasel 41: Obwohl der Wein froh macht und der Wind Rosen streut,
  6. Ghasel 44: Nun, da die Rose einen Becher klaren Weins in der Hand hält,
  7. Ghasel 46: Die Rose an der Brust, Wein in der Hand und die Geliebte nach Wunsch:
  8. Ghasel 50: In der Schlinge deiner Locke ist das Herz sein eigener Gefangener;
  9. Ghasel 65: Was ist schöner als Genuss, Gesellschaft, Garten und Frühling?
  10. Ghasel 79: Nun, da aus dem Garten der Hauch des Paradieses weht,
  11. Ghasel 85: Wir kosteten keinen Trank von ihrer Rubinlippe, und sie ging;
  12. Ghasel 118: Wer einen Becher in der Hand hält,
  13. Ghasel 119: Das Herz, das das Verborgene zeigt und Dschamschids Becher besitzt,
  14. Ghasel 131: Komm, denn der Türke des Himmels hat den Tisch des Fastens geplündert;
  15. Ghasel 135: Wie der Wind werde ich zum Ende der Gasse der Freundin aufbrechen;
  16. Ghasel 142: Freunde, die Tochter der Rebe hat ihrer Verhüllung abgeschworen;
  17. Ghasel 150: Wenn der Schenke den Wein auf diese Art in den Becher gießt,
  18. Ghasel 154: Spiel eine Weise, zu deren Klang man einen Seufzer ausstoßen kann;
  19. Ghasel 162: Schön kam die Rose, und nichts ist schöner,
  20. Ghasel 164: Der Atem des Morgenwinds wird Moschus streuen;
  21. Ghasel 167: Ein Stern leuchtete auf und wurde zum Mond der Runde;
  22. Ghasel 175: Der Morgenwind kam, den alten Weinhändler zu beglückwünschen:
  23. Ghasel 185: Ob es wohl geschieht, dass man die Münzen auf ihren Gehalt prüft,
  24. Ghasel 200: Weißt du, was Harfe und Laute vortragen?
  25. Ghasel 204: Gedacht sei der Zeit, da du im Verborgenen einen Blick für uns hattest
  26. Ghasel 207: Gedacht sei der Zeit, da das Ende deiner Gasse meine Wohnstatt war
  27. Ghasel 219: Nun, da auf der Wiese die Rose aus dem Nichtsein ins Dasein trat,
  28. Ghasel 224: Glücklich das Herz, das nicht ständig dem Blick nachläuft,
  29. Ghasel 230: Wenn es mein Herz zum moschusduftenden Wein zieht, ist es recht,
  30. Ghasel 238: Mit der Mondsichel zog die Welt Farbe auf die Braue des Festes;
  31. Ghasel 239: Die frohe Kunde kam, dass der Frühling da ist und das Grün gesprossen;
  32. Ghasel 240: Die Märzwolke stieg auf, der Neujahrswind wehte;
  33. Ghasel 248: O Ostwind, bring mir einen Duft aus der Gasse eines gewissen Jemand;
  34. Ghasel 257: Zeig dein Gesicht und sag mir: «Lös dein Herz vom Leben.»
  35. Ghasel 263: Komm und setz unser Boot auf den Strom des Weins;
  36. Ghasel 264: Steh auf und gieß das Wasser der Freude in die goldene Schale,
  37. Ghasel 279: Wie schön ist Schiras und seine unvergleichliche Lage!
  38. Ghasel 285: Zur Zeit des Königs, der Fehler vergibt und Vergehen zudeckt,
  39. Ghasel 287: O du, dessen ganze Gestalt gefällt und an dem alles lieblich ist,
  40. Ghasel 288: Der Rand des Wassers, der Fuß der Weide, dichterische Stimmung und ein angenehmer Freund;
  41. Ghasel 293: Am Morgen, wenn aus dem Gemach im Palast der Schöpfung
  42. Ghasel 295: In der Frühe ging ich, vom Duft des Rosengartens gelockt, eine Weile in den Garten,
  43. Ghasel 298: Ein sicherer Ort, unvermischter Wein und ein gütiger Freund:
  44. Ghasel 299: Wenn du Wein trinkst, gieß einen Schluck auf die Erde;
  45. Ghasel 304: Herr der Welt, Helfer des Glaubens, vollkommener Herrscher,
  46. Ghasel 309: Liebesspiel und Jugend und rubinfarbener Wein;
  47. Ghasel 326: Im verborgenen Haus der Freude habe ich einen lieblichen Abgott,
  48. Ghasel 332: Triff mein Herz nicht mit dem Pfeil deines Blicks,
  49. Ghasel 341: Wenn ich mir um den Tadel der Angeber Gedanken machte,
  50. Ghasel 346: Ich bin nicht der Rend, der Schöne und Becher aufgibt;
  51. Ghasel 348: Ich mache mein Auge zum Meer und werfe die Geduld in die Wüste,
  52. Ghasel 350: In der Frühe sagte ich, zur Reue entschlossen: «Ich will das Los befragen.»
  53. Ghasel 355: Vorerst sehe ich das Gebot der Stunde darin,
  54. Ghasel 361: Dem, der mich mit Härte wie den Staub des Weges zertrat,
  55. Ghasel 368: Steh auf, damit wir an der Tür der Schenke um Öffnung bitten,
  56. Ghasel 374: Komm, lass uns Rosen streuen und Wein in den Becher gießen;
  57. Ghasel 376: Freunde, zur Rosenzeit ist es das Beste, dass wir uns um Freude bemühen;
  58. Ghasel 377: Eines Nachts werden wir die Hände erheben und ein Gebet sprechen
  59. Ghasel 380: Oft habe ich es gesagt und sage es noch einmal:
  60. Ghasel 388: Frühling und Rose sind Freudenwecker und Reuebrecher geworden;
  61. Ghasel 391: Was könnte schöner sein als der Gedanke an Wein und Becher?
  62. Ghasel 396: Es ist Morgen, Schenke: Füll einen Becher mit Wein.
  63. Ghasel 414: Der Rosenstrauch der Freude blüht: Wo ist der rosenwangige Schenke?
  64. Ghasel 427: Die Kerze wurde zum Falter an der Lampe deines Gesichts;
  65. Ghasel 429: Schenke, komm, denn der Kelch der Tulpe hat sich mit Wein gefüllt;
  66. Ghasel 430: Wenn du beim Ruf von Nachtigall und Turteltaube keinen Wein trinkst,
  67. Ghasel 431: Ich küsse seine Lippe und trinke den Wein aus;
  68. Ghasel 433: O du, der du einen Schleier aus moschusdunklem Flaum über den Mond geworfen hast,
  69. Ghasel 444: Es ist eine Stadt voll anmutiger Leute, und auf jeder Seite eine Schönheit;
  70. Ghasel 454: Aus der Gasse des Freundes kommt der Hauch des Neujahrswinds;
  71. Ghasel 456: Es ist Frühling: Bemühe dich, frohen Herzens zu sein,
  72. Ghasel 458: O Herz, in dem Augenblick, da du vom rosenfarbenen Wein zugrunde gerichtet bist,
  73. Ghasel 462: O lächelnder Mund, der einem Perlenkästchen gleicht,
  74. Ghasel 477: Zwei kluge Freunde und zwei Maß alten Weins,
  75. Ghasel 479: Es ist Morgen, und der Tau tropft aus der Winterwolke;
  76. Ghasel 481: Hör diesen Punkt, dann befreist du dich vom Kummer:
  77. Ghasel 485: Schenke, da sind der Schatten der Wolke, der Frühling und das Ufer des Bachs;
  78. Ghasel 486: Gestern Nacht trug die Nachtigall vom Zweig der Zypresse
  79. Ghasel 488: In der Frühe sagte mir die Stimme der Schenke wohlwollend:
  80. Ghasel 495: »Verlange Wein und streue Rosen: Was suchst du von der Zeit?«