Hafis über: Wiedersehen

116 Ghaselen

  1. Ghasel 2: Wo ist das rechte Tun, und wo bin ich, der Verwüstete?
  2. Ghasel 5: Mein Herz entgleitet meiner Hand; ihr Herzenskundigen, um Gottes willen!
  3. Ghasel 7: Komm, Sufi, denn der Becher ist ein klarer Spiegel;
  4. Ghasel 11: Schenke, erleuchte unseren Becher mit dem Licht des Weins;
  5. Ghasel 12: Der Mond der Schönheit hat seinen Glanz von Eurem strahlenden Gesicht;
  6. Ghasel 15: O heilige Schöne, wer löst das Band deines Schleiers?
  7. Ghasel 17: Meine Brust verbrannte am Feuer des Herzens im Kummer um die Geliebte;
  8. Ghasel 18: Schenke, gesegnet sei dir das Kommen des Festes,
  9. Ghasel 19: O Morgenwind, wo ist die Ruhestatt der Freundin?
  10. Ghasel 24: Verlange weder Gehorsam noch Gelübde noch Tugend von mir Trunkenem,
  11. Ghasel 27: Meine Geliebte kam in den Tempel der Magier, einen Becher in der Hand,
  12. Ghasel 30: Deine Locke band tausend Herzen mit einem einzigen Haar;
  13. Ghasel 32: Als Gott die Form deiner herzöffnenden Braue schuf,
  14. Ghasel 34: Die Halle, aus der mein Auge schaut, ist dein Nest;
  15. Ghasel 36: Seit die Spitze deiner Locke in die Hand des Windes fiel,
  16. Ghasel 38: Ohne die Sonne deines Gesichts blieb meinem Tag kein Licht,
  17. Ghasel 39: Was braucht mein Garten Zypresse und Pinie?
  18. Ghasel 45: In dieser Zeit ist der Gefährte, der frei von Makel ist,
  19. Ghasel 53: Ich bin der, dem der Winkel der Schenke das Derwischkloster ist;
  20. Ghasel 61: Morgenwind, wenn dein Weg dich ins Land des Freundes führt,
  21. Ghasel 62: Willkommen, Bote der Sehnsüchtigen; gib die Botschaft des Freundes,
  22. Ghasel 69: Es gibt keinen, der nicht jener doppelten Locke verfallen ist;
  23. Ghasel 70: Die Pupille unseres Auges schaut auf nichts als dein Gesicht;
  24. Ghasel 77: Eine Nachtigall hielt ein schönfarbiges Rosenblatt im Schnabel,
  25. Ghasel 82: Jene feengesichtige Türkin, die gestern Nacht von unserer Seite ging,
  26. Ghasel 85: Wir kosteten keinen Trank von ihrer Rubinlippe, und sie ging;
  27. Ghasel 89: O Herr, schaffe einen Weg, dass meine Geliebte wohlbehalten
  28. Ghasel 92: Mein Herr, wie schön du gehst; von Kopf bis Fuß stürbe ich für dich.
  29. Ghasel 102: Gestern Nacht brachte der Wind Kunde von der verreisten Freundin;
  30. Ghasel 103: Der Tag der Vereinigung mit denen, die uns liebten, sei unvergessen;
  31. Ghasel 107: Deine Schönheit sei stets im Wachsen;
  32. Ghasel 116: Wer Schönheit und Flaum des Freundes vor Augen hat,
  33. Ghasel 123: Der Spielmann der Liebe hat wundersamen Klang und Weise;
  34. Ghasel 142: Freunde, die Tochter der Rebe hat ihrer Verhüllung abgeschworen;
  35. Ghasel 154: Spiel eine Weise, zu deren Klang man einen Seufzer ausstoßen kann;
  36. Ghasel 157: Wer immer die Leidenschaft für deinen grünen Flaum im Kopf hat,
  37. Ghasel 160: Schön ist die Zurückgezogenheit, wenn die Freundin meine Freundin ist,
  38. Ghasel 172: Die Liebe zu dir erwies sich als Schössling des Staunens;
  39. Ghasel 174: Frohe Botschaft, o Herz: Der Morgenwind ist zurückgekehrt;
  40. Ghasel 175: Der Morgenwind kam, den alten Weinhändler zu beglückwünschen:
  41. Ghasel 176: In der Frühe kam das wache Glück an mein Lager
  42. Ghasel 178: Wer Vertrauter des Herzens wurde, blieb im Heiligtum des Freundes,
  43. Ghasel 179: Die frohe Botschaft kam, dass die Tage des Kummers nicht bleiben werden;
  44. Ghasel 186: Wenn der Weinhändler den Rends ihr Anliegen erfüllt,
  45. Ghasel 189: Wenn der Vogel des Glücks noch einmal vorüberzieht,
  46. Ghasel 193: Über unser Spiel der Blicke staunen die Ahnungslosen;
  47. Ghasel 196: Jene, die mit einem Blick Staub in Gold verwandeln,
  48. Ghasel 200: Weißt du, was Harfe und Laute vortragen?
  49. Ghasel 212: Gestern in der Frühe waren mir ein, zwei Becher zugefallen,
  50. Ghasel 226: Ich fürchte, die Tränen zerreißen den Schleier unseres Kummers,
  51. Ghasel 232: Ich bin entschlossen, wenn es in meiner Macht steht,
  52. Ghasel 235: O glückliche Zeit, in der der Freund zurückkehrt,
  53. Ghasel 236: Wenn jener heilige Vogel durch meine Tür zurückkehrt,
  54. Ghasel 238: Mit der Mondsichel zog die Welt Farbe auf die Braue des Festes;
  55. Ghasel 247: Ostwind, versage nicht den Gang zur Wohnstatt des Geliebten,
  56. Ghasel 250: Zeig dein Gesicht und nimm mir mein eigenes Dasein aus dem Gedächtnis;
  57. Ghasel 251: Es ist die Nacht der Vereinigung, und der Brief der Trennung ist zusammengefaltet;
  58. Ghasel 253: O du, durch dessen Gesichtsglanz das Tulpenbeet des Lebens froh ist,
  59. Ghasel 254: Wieder sang vom Zweig der schlanken Zypresse die geduldige Nachtigall:
  60. Ghasel 255: Der verlorene Josef kehrt nach Kanaan zurück, gräme dich nicht.
  61. Ghasel 256: Ich gebe dir einen Rat; höre zu und such keine Ausrede:
  62. Ghasel 259: Ich bin es, der die Augen auf den Anblick des Freundes geöffnet hat;
  63. Ghasel 261: Tritt ein, damit ins müde Herz die Kraft zurückkehrt;
  64. Ghasel 272: Komm zurück und sei meinem beengten Herzen der Gefährte der Seele,
  65. Ghasel 277: Der Nachtigall ganzes Denken ist, dass die Rose ihr Freund wird;
  66. Ghasel 279: Wie schön ist Schiras und seine unvergleichliche Lage!
  67. Ghasel 284: Gestern Nacht sprach eine Stimme aus dem Winkel der Schenke:
  68. Ghasel 289: Seine mondgleiche Wange ist der Sammelplatz von Schönheit und Anmut,
  69. Ghasel 294: In der Treue zu deiner Liebe bin ich berühmt unter den Schönen wie die Kerze;
  70. Ghasel 297: Die Zunge der Feder hat keinen Sinn dafür, die Trennung auszusprechen;
  71. Ghasel 300: Wenn tausend Feinde es auf mein Verderben absehen,
  72. Ghasel 302: Sei ein Bote guter Nachricht, o Hauch des Nordens,
  73. Ghasel 303: Ich habe den Hauch der Zuneigung gerochen und den Blitz der Vereinigung gesehen;
  74. Ghasel 306: Wenn mir die Möglichkeit gegeben wird, in deine Gasse zu gelangen,
  75. Ghasel 312: Frohe Kunde, denn die Sicherheit hat sich in Dhu Salam niedergelassen;
  76. Ghasel 313: Komm zurück, Schenke, denn ich bin begierig zu dienen,
  77. Ghasel 321: Bin ich auch alt, müden Herzens und kraftlos geworden,
  78. Ghasel 328: Wer bin ich, dass ich durch jenen duftenden Sinn gehen sollte?
  79. Ghasel 329: In der Frühe legten die Zwillinge ihr Wehrgehänge vor mir nieder,
  80. Ghasel 336: Wo ist die frohe Kunde von der Vereinigung mit dir, damit ich mich vom Leben selbst erhebe?
  81. Ghasel 337: Warum sollte ich nicht entschlossen in mein eigenes Land zurückkehren?
  82. Ghasel 339: Wenn das Bild deines Gesichts durch den Rosengarten des Auges zieht,
  83. Ghasel 347: O Abgott, was soll ich gegen den Kummer der Liebe zu dir ersinnen?
  84. Ghasel 352: Eine lange Zeit ist es, dass ich in der Schenke diene;
  85. Ghasel 356: Wenn es in meiner Macht steht, mit dem Herzensfreund zu sitzen,
  86. Ghasel 362: Die Begegnung ist zustande gekommen, und Kuss und Umarmung auch;
  87. Ghasel 363: Mein Schmerz kommt vom Freund, und mein Heilmittel auch;
  88. Ghasel 368: Steh auf, damit wir an der Tür der Schenke um Öffnung bitten,
  89. Ghasel 372: Lass uns an der Straße der Schenke vorübergehen,
  90. Ghasel 388: Frühling und Rose sind Freudenwecker und Reuebrecher geworden;
  91. Ghasel 392: Weißt du, was Glück ist? Das Gesicht des Freundes zu sehen;
  92. Ghasel 395: Mach die moschusdunkle Hyazinthe zum Schleier für das Rosenblatt;
  93. Ghasel 397: Tritt zur Tür herein und erleuchte unser Nachtgemach;
  94. Ghasel 408: O du, dessen Schönheit die Sonne zum Spiegelhalter hat
  95. Ghasel 418: Wenn es in der Gasse jenes Mondes Schwerter regnet,
  96. Ghasel 419: Die Vereinigung mit ihm ist besser als ewiges Leben;
  97. Ghasel 421: Die Tür des Hauses der Magier war gefegt und besprengt;
  98. Ghasel 425: Er ging, den Saum nachziehend, in goldbesticktem feinem Leinen vorüber;
  99. Ghasel 428: In der Morgenfrühe, noch schwer vom nächtlichen Trinken,
  100. Ghasel 432: Ich schmachte nach dem Becher der Liebe: Schenke, gib Wein;
  101. Ghasel 436: Hätte jener mit dem duftenden Flaum uns einen Brief geschrieben,
  102. Ghasel 442: Bei seinem Leben: Hätte ich mein eigenes Leben in Reichweite,
  103. Ghasel 445: Du, der du alles hast, was man sich auf der Welt wünschen kann,
  104. Ghasel 452: Mensch und Fee leben nur von der Gnade des Daseins der Liebe;
  105. Ghasel 459: Mit diesem schönen Schriftzug, den du auf die Rose deiner Wange ziehst,
  106. Ghasel 460: Seit Sulaima sich im Irak niederließ,
  107. Ghasel 462: O lächelnder Mund, der einem Perlenkästchen gleicht,
  108. Ghasel 463: Der Friede Gottes, solange die Nächte wiederkehren
  109. Ghasel 464: Die Sache deiner Schönheit hat wie meine Liebe die Vollendung erreicht;
  110. Ghasel 473: Halte die Zeit für Gewinn, soweit du kannst;
  111. Ghasel 487: O du Ahnungsloser, bemühe dich, ein Wissender zu werden;
  112. Ghasel 488: In der Frühe sagte mir die Stimme der Schenke wohlwollend:
  113. Ghasel 489: O du, in dessen Gesicht die Lichter des Königtums sichtbar sind
  114. Ghasel 491: Ich habe die Braue eines Mondgesichtigen fest ins Auge gefasst;
  115. Ghasel 493: O König der Schönen, Hilfe gegen den Kummer der Einsamkeit;
  116. Ghasel 494: O Herz, wenn du aus jener Grube am Kinn herauskommst,